1963 - 1966 Don Giuseppe Astore mit Zuständigkeit für die Seelsorge an Italienischen Familien im gesamten Bereich Südhessens
1966 - 1971 Don Giuseppe Audisio
1971 - 1988 Don Luigi Cabrini 1989 - 2003 Don Corrado Mosna seit 2004 Don Renato Roux
seit 11/2010 Pfr. Rudolf Moche
seit 02/2011 Pfarrvikar Don Alkindi Amaro Caceres aus Peru
Nach gegenwärtigem Stand der Personalplanung des Bistums Mainz wird P. Don Renato der letzte Pfarrer aus Italien sein, da die Italienische Bischofskonferenz den Beschluss gefasst hat, dass keine italienischen Priester mehr "ins Ausland" geschickt werden, was allerdings auch in der Vergangenheit kaum der Fall war, da die meisten Priester aus Italien aus eigenem Antrieb und Interesse den Weg "in die Fremde" und damit nach Deutschland gesucht haben.
Die Seelsorge in den muttersprachlichen Gemeinden soll im Bistum Mainz bleibend fortgesetzt werden (Stand Juni 2010). Doch die neuen personellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Diözese werden auch nicht ohne konkrete Auswirkungen auf die muttersprachlichen Gemeinden bleiben können (Reduzierung des Immobilienbestandes, Finanzmittel- und Personalkürzungen).
Die Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft verlangen nicht das "Verharren im Gestern", sondern kreative Visionen im Blick auf einen neuen Typus von arbeitsplatzbedingter "Gastarbeit" im europäischen Binnenraum, um letztlich eine befriedigende Antwort auf die Frage geben zu können, wie eine muttersprachliche Gemeinde ohne einen Priester aus dem Herkunftsland dauerhaften Bestand haben kann. Demzufolge müssen auch (pastorale und haupt-wie) ehrenamtliche Laien besser als bisher in das kirchliche Gesamtkonzept der Seelsorge einbezogen werden.
Frühere, regelmäßige Gottesdienstorte waren Babenhausen (2 x/Monat), Reinheim (an den kirchlichen Hochfesten Weihnachten und Ostern), Rossdorf und Griesheim. In Pfungstadt finden auch jetzt noch etwa 1 x/Monat Gottesdienste durch den ital. Seelsorger statt, mit wenig italienischer Präsenz. Der Gottesdienst wird daher nahezu ausschließlich in deutscher Sprache gehalten. Ob dieser Gottesdienstort nach dem zu erwartenden Weggang von Pfr. Dr. Roux noch gehalten wird/gehalten werden kann, ist fraglich. Womöglich könnten an diese Stelle andere Gottesdienstorte bei Bedarf treten (z.B. in Griesheim oder auch in anderen deutschen Kirchengemeinden).
Seit September 2006:
1 Pastoralreferent deutscher Muttersprache, Markus Stutzenberger, mit italienischen Sprachkenntnissen (zuständig hauptsächlich für die Sakramentenkatechese: Kommunion, Beichte, Firmung und Ehe), sowie bei Bedarf Beerdigungen, die dank Inkulturation häufiger auch in den deutschen Kirchengemeinden erfolgen.
Weihbischof Dr. Werner Guballa ist am Montagnachmittag, 27. Februar 2012, im Alter von 67 Jahren in Mainz an Lungenversagen verstorben. Weihbischof Dr. Guballa war die Förderung und Weichenstellung der Zukunft von muttersprachlichen Gemeindein im Bistum ein besonderes Herzensanliegen. Ihm hat die Ital.-Kath. Gemeinde in Darmstadt unter anderem ihren Pfarrvikar Don Alkindi zu verdanken.
Gottesdienstorte in Darmstadt:
Bis Herbst 2007: Kapelle des St. Josef- Altenheims in der Nieder- Ramstädter- Str. 30, Darmstadt (http://www.tge-online.org/3720)
Das „Rote Haus“ und die Kapelle wurden bis Mitte der fünfziger Jahre wieder aufgebaut. Von nun an beschränkten sich die Schwestern in ihrer Tätigkeit auf die häusliche Krankenpflege, auf die Betreuung alter Menschen und auf die Kindergartenarbeit. 1966 entstand der Altenheimneubau an der Teichhausstraße, der bis in die letzten Jahre hinein weiter ausgebaut worden ist. Das Grundstück, auf dem heute das vor 40 Jahren eingeweihte Katholische Bildungszentrum NR 30 steht, war Anfang 1960 an das Bistum Mainz verkauft worden; der Kindergarten ging 1979 in die Hand der Pfarrgemeinde St. Ludwig über. Im Jahr 2007 wichen die Kapelle und ein Teil des Altbaus einem entstehenden Neubau des Alten- und Pflegeheims St. Josef. Dessen erster Bauabschnitt mit der neuen Kapelle wurde am 1. Oktober 2009 vom Mainzer Weihbischof Dr. Werner Guballa gesegnet. Die offizielle Einweihung des Altenpflegeheims fand am 18. März 2011 statt.
Die neue Kapelle
Für den kompletten Neu- und Umbau des Alten- und Pflegeheims St. Josef musste auch die frühere Hauskapelle weichen. Die neue Kapelle wird es nun auch Rollstuhlfahrern, bzw. Bewohnern mit Rollatoren ermöglichen, den Gottesdienstraum barrierefrei zu erreichen. Die Ausrichtung des Chorraumes dreht sich um 90 Grad von Süd nach West. Im Chorraum wurden vier durch Spenden finanzierte Buntglasfenster der Darmstädter Künstlerin Annamaria Singer eingebaut. Der Lichteinfall der Sonne am Nachmittag sorgt hier für eine besondere Atmosphäre. Altar, Ambo, Tabernakel und Sedilien (Sitzplätze im Altarraum) waren bereits in der früheren Kapelle aufgestellt und sind ein Geschenk der Gemeinde St. Ludwig und der Diözese Mainz. Sie wurden vom Bildhauer Tobias Eder aus Freiburg geschaffen. Mit der losen Bestuhlung kann man die Kapelle zukünftig flexibel nutzen. Leider war und ist die Kapelle in dieser räumlichen Beschaffenheit und deren Integration in das Altenheim für die Ital.-Kath. Gemeinde als zentraler und traditionsreicher Gottesdienst- und damit Beheimatungsort für Generationen von ItalienerInnen in Darmstadt ersatzlos verloren.
Von Nov. 2007 - 1. Advent 2008: Darmstadt, St. Ludwig, mit Unterstützung von Pfr.i.R. Josef Beheim (11.15 Uhr)
1. Advent 2008 - April 2009: Darmstadt. S. Liebfrauen (17.00 Uhr)
Mai 2009 - Mai 2010: Adventgemeinde Darmstadt (11.00 Uhr)